Hot-Stone-Massage

Bei der Hot-Stone-Massage handelt es sich um eine alte, im vergangenen Jahrhundert wiederentdeckte Massagemethode, die je nach Lehrart asiatischen, nordamerikanischen, also indianischen oder auch pazifischen Ursprungs sein soll. Die Aussage einiger Nordamerikaner, dass die Technik der Hot-Stone-Massage aus Skandinavien, genauer gesagt aus Schweden stammen soll, ist nicht bewiesen; auch ist diese Art der Massage dort kaum bekannt.

Zentrales Element dieser Massage ist vulkanisches Lavagestein (Basalt), welches vor der Anwendung in einem Wasserbad auf 50 bis 60°C erwärmt wird. Das glatte, glänzende, fast schon magisch anmutende Basaltgestein ist auf Grund seiner kristallinen Struktur in der Lage, Wärme besonders gut zu speichern und sie dann wieder langsam und gleichmäßig an die Umgebung abzugeben. Dieses physikalische Phänomen macht man sich bei der Hot-Stone-Massage zunutze. Für die verschiedenen Körperregionen stehen unterschiedliche Gesteinsgrößen und –formen zur Verfügung. Auch bei dieser überlieferten Massagetechnik, wie bei einigen anderen Behandlungsmethoden, kommt die Vorstellung von dem Körper zugehörigen Energiebahnen – sogenannten Meridianen – zum Tragen, an denen entlang die warmen Steine placiert werden, um dort ihre entspannende Wirkung zu entfalten.